Bienen und Menschen im Norden Bielefelds

Imkerverein Jöllenbeck

Die Imkerei ist eines der schönsten Hobbys. Bei uns treffen sich Neu- und Altimker:innen, die sich gegenseitig mit Rat und Tat helfen – und Gäste sind herzlich willkommen.

Honigbiene sammelt Pollen an einem Salweidenkätzchen

Biene an Salweide · Foto: Thomas Nolte

10.000.000
Bienen
370
Bienenvölker
67
Menschen

Bienen und die Imkerei

Ein faszinierender Sozialstaat – und ein Hobby, das verbindet

Bienen

Die Bienen bestäuben nicht nur unzählige Blüten. Sie leben auch in einem faszinierenden Sozialstaat.

Leider sind die Bienen für ihr Überleben auf die Hilfe des Menschen angewiesen. In der heutigen Kulturlandschaft können sie allein nicht mehr existieren.

Menschen

Der Imkerverein besteht aus Neu- und Altimker:innen, die sich gegenseitig mit Rat und Tat helfen.

Wir treffen uns einmal im Monat zum fachlichen Austausch und zur Weiterbildung.

Zu den Terminen →

Starten

Haben Sie Lust bekommen, eigene Bienen zu halten und eigenen Honig zu ernten? Wir freuen uns über jede Neuimkerin und jeden Neuimker.

So fangen Sie an →

Imker werden

Eigene Bienen, eigener Honig

Niemand muss allein anfangen. Im Verein finden Sie erfahrene Imker:innen, die ihr Wissen gerne weitergeben.

  • Erste Informationen rund um den Einstieg finden Sie bei den Honigmachern.
  • Besuchen Sie eines unserer monatlichen Treffen – Gäste und Interessierte sind willkommen.
  • Lernen Sie Imker:innen aus Ihrer Nachbarschaft kennen und schauen Sie ihnen über die Schulter.
Kontakt aufnehmen
Honigbiene im Anflug auf eine pinke Blüte des Drüsigen Springkrauts

Bestäubung

Ohne Bienen bleibt der Obstbaum leer

Ein großer Teil unserer Obst- und Gemüsepflanzen ist darauf angewiesen, dass Insekten den Pollen von Blüte zu Blüte tragen. Gut bestäubte Früchte werden größer, gleichmäßiger und zahlreicher.

Honigbienen sind dabei besonders wertvoll: Ein Volk überwintert und ist schon zur Kirsch- und Apfelblüte mit Tausenden Sammlerinnen unterwegs, wenn viele andere Insekten erst erwachen. Und weil eine Biene auf einem Flug bei einer Pflanzenart bleibt, landet der Pollen dort, wo er gebraucht wird. Wildbienen, Hummeln und Schwebfliegen ergänzen sie – gemeinsam sorgen sie für volle Gärten.

Im Garten profitieren zum Beispiel

  • Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume
  • Erdbeere, Himbeere, Johannisbeere
  • Kürbis, Zucchini, Gurke

Sie können helfen: Blühendes vom Frühjahr bis in den Herbst, eine flache Wasserstelle und der Verzicht auf Insektizide machen Ihren Garten zu einem guten Ort für alle Bestäuber.

Bienenschutz

Was unseren Bienen zu schaffen macht

Honigbienen brauchen heute die Pflege durch Imker:innen. Drei Gegenspieler aus Asien halten uns besonders auf Trab.

Seit 1977 in Deutschland

Varroamilbe

Varroa destructor

Die Milbe vermehrt sich in der verdeckelten Brut, schwächt Larven und Bienen und überträgt Viren, etwa das Flügeldeformationsvirus. Ohne Behandlung bricht ein Volk meist innerhalb von zwei bis drei Jahren zusammen.

Deshalb kontrollieren wir den Befall regelmäßig und behandeln nach der Honigernte und im Winter, zum Beispiel mit Ameisen- und Oxalsäure. Im Verein tauschen wir uns dazu aus.

Neu – in ganz NRW verbreitet

Asiatische Hornisse

Vespa velutina

Sie wurde 2004 nach Frankreich eingeschleppt und breitet sich seither aus. Vor den Bienenstöcken fängt sie heimkehrende Bienen im Flug ab. Die Völker trauen sich kaum noch hinaus und gehen geschwächt in den Winter.

So erkennen Sie sie: etwas kleiner und deutlich dunkler als unsere heimische Hornisse, Hinterleib fast schwarz mit einem gelb-orangen Ring, Beine an den Enden gelb. Große Nester hängen ab dem Sommer oft hoch in Baumkronen.

Bitte Nester nicht selbst entfernen – die heimische Hornisse ist geschützt und leicht zu verwechseln. Sichtungen mit Foto und Fundort melden Sie im Neobiota-Portal NRW oder bei uns.

Noch nicht in der EU

Tropilaelaps-Milbe

Tropilaelaps mercedesae

Ein noch gefährlicherer Verwandter der Varroamilbe: Sie vermehrt sich schneller und schädigt die Brut stark. Seit 2021 ist sie in der östlichen Schwarzmeerregion nachgewiesen, im August 2026 erstmals in der Türkei.

In Deutschland ist ein Befall anzeigepflichtig. Eingeschleppt wird sie vor allem mit Bienen und Königinnen aus dem Handel – ein guter Grund, Bienen aus der Region zu beziehen und auffällige Brut ernst zu nehmen.

Honig

Honig aus dem Bielefelder Norden

Sie möchten gerne Honig aus Ihrer Umgebung essen? Gerne vermitteln wir Ihnen den Kontakt zu Imker:innen aus Ihrer Nachbarschaft.

Dort können Sie den lokal von den Bienen gesammelten Honig erwerben und sich von der Imkerei ein persönliches Bild machen.

So einfach geht's

  1. Schreiben Sie uns kurz, wo Sie wohnen.
  2. Wir nennen Ihnen Imker:innen in Ihrer Nähe.
  3. Honig direkt beim Imker kaufen – frisch und regional.
Honig anfragen

Verein & Termine

Wir treffen uns jeden ersten Sonntag im Monat

Zum fachlichen Austausch und zur Weiterbildung. Die Treffen stehen Gästen und Interessierten offen.

Bitte melden Sie sich vorher bei uns, damit wir Ihnen Ort und Uhrzeit mitteilen können.

Als Gast anmelden

Hilfe

Ein Bienenschwarm im Garten?

Keine Sorge – schwärmende Bienen sind friedlich. Die Imker:innen in Bielefeld helfen Ihnen gerne.

Bienenschwarm entdeckt

Hat sich bei Ihnen ein Bienenschwarm niedergelassen? Bitte kontaktieren Sie direkt eine Imkerin oder einen Imker von der Schwarmliste des Kreisimkervereins.

Zur Schwarmliste

Fragen zu Wespen?

Bei Wespen sind wir leider nicht zuständig. Bitte wenden Sie sich an das Umweltamt der Stadt Bielefeld:

0521 / 51-2880

Kontakt

Schreiben Sie uns!

Alle Fragen und Anfragen können Sie gerne per E-Mail stellen – wir melden uns.

info@imker-joellenbeck.de
1. Vorsitzender Thomas Nolte
Siekerwall 10
33602 Bielefeld